JHV 2020
Bild: Christina Weig

04.09.2020
Jahreshauptversammlung 2020

Mit genügend Hygieneabstand gelang die nachgeholte Jahreshauptversammlung. Neben dem Kassenbericht und einem Rückblick über den Wahlkampf 2019/2020 stand ein Blick auf die aktuellen Themen aus dem Marktrat, sowie ein Ausblick auf zukünftige Pläne auf dem Programm.

 

„Herzlich Willkommen, schön dass wir uns wiedersehen!“ begrüßte Vorsitzende Irmgard Friedberger die versammelten Mitglieder.

Um den offiziellen Teil kurz zu halten begann man auch gleich damit. Zu den Zahlen: der Verein der FREIEN WÄHLER Wallersdorf wurde im Sommer 2019 gegründet und verzeichnet aktuell 25 Mitglieder.

Der Kassenbericht folgte von Kassier Tanja Wenninger. Einer detaillierten Aufschlüsselung über die Einnahmen und Ausgaben seit der Gründung folgte die Bestätigung der beiden Kassenprüfer Alfred Schafaczek und Peter Weig, dass die Kasse ordnungsgemäß geführt wurde und es keine Vorbehalte gegen die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft insgesamt gibt. Dies wurde einstimmig von den Mitgliedern bestätigt.

 

Der Rückblick

Anschließend folgte der Rückblick über den Wahlkampf 2019/2020 von Christina Weig.

Begonnen hat alles mit der Zielsetzung: zügig hatte sich das Ziel heraus kristalliert, für den Bürger echten Mehrwert zu schaffen. Man wollte keine „halben Sachen machen“, deren Wirkung schon nach kurzer Zeit wieder verpufft, sondern war, und ist, auf langfristigen Erfolg aus.

Dieses Ziel habe man in der Gestalt des „Freie Wähler Wertehaus“ (LINK EINFÜGEN) veranschaulicht und weiter konkretisiert.

Alle folgenden Veranstaltungen betrachteten die einzelnen Punkte näher. Die zentralen Themen waren dabei das Kommunalunternehmen (LINK) und Energie für Gemeinde und Privatpersonen (LINK).

Gedanklich ging Weig dann mit den Anwesenden durch die einzelnen Stationen dieser intensiven Zeit und ließ im Schnelldurchlauf das letzte Jahr noch einmal Revue passieren. Eine grafische Aufstellung mit Kurzbeschreibung ist nebenstehend im beigefügten Dokument oder hier (LINK) zu sehen.

Die Beisitzerin schloss mit den Ergebnissen (LINK EINFÜGEN): mit 21% bei der Bürgermeisterwahl, 12,6% bei der Marktratswahl und 16,7% bei der Kreistagswahl haben die FREIEN WÄHLER ein hervorragendes Ergebnis erzielt, das besonders auch der guten Arbeit im Marktrat der vergangenen sechs Jahre geschuldet ist.

 

Einige persönliche Worte

Irmgard Friedberger richtete einige persönliche Worte an die Versammelten. Im Namen der beiden Marktratskollegen Elmar Frischhut und dem verhinderten Johannes Donhauser bedankte sie sich für die großartige Unterstützung im Wahlkampf. Sie sprach vom Wechselbad der Gefühle, von Freundschaften, die in dieser Zeit entstanden sind und von einer harten, aber dennoch spannenden Zeit, die sie niemals missen möchte.

Ein explizites Dankeschön sprach sie dem Kernteam Michael Lorenz, Simon Frohnauer, Elmar Frischhut und Christina Weig aus, das den Wahlkampf gemeinsam mit ihr gemanagt hat und blickte zurück auf unzählige Stunden für den Entwurf der Materialien, die Pflege der Homepage, die intensive Vorbereitung zur Podiumsdiskussion, die vielen Kleinigkeiten, auf die gewonnenen Eindrücke aus der Bevölkerung und eine Teamleistung, die mehr wurde als jeder Einzelne vollbringen hätte können.

 

Über die aktuelle Arbeit im Marktrat

Gemeinsam mit Marktratskollege Elmar Frischhut berichtete die Vorsitzende anschließend von einigen aktuellen Brennpunkten im Marktrat. Viel diskutiert wird aktuell unter anderem über den Dachgeschossausbau des Kindergartens in Haidlfing, die Unterbringung einiger Vorschulkinder in der Mittelschule aufgrund von Platzmangel im Kindergarten, den Ausbau der Tafernstraße, und den Plänen des Inhabers für das exklusive Seniorenwohnen in der ehemaligen Lohervilla.

Empört habe man sich erst kürzlich über das Vorgehen der Firma Mikar – diese waren im Marktrat vorstellig und haben das Geschäftsmodell für stundenweise mietbare Autos vorgestellt und um die Unterstützung der Gemeinde gebeten. Abgesprochen war eine Genehmigung des Betriebs, jedoch nicht die großflächige Werbung von Kunden scheinbar unter dem Schirm der Gemeinde. Beispielsweise wurden Briefe mit dem Gemeindewappen und der Unterschrift des Bürgermeisters versandt, in denen man um die „Unterstützung des Vorhabens zum Gemeinwohl“ bat und Werbeanrufe mit einer Nummer des Rathauses getätigt.

Positives gab es von der Klausurtagung des Marktgemeinderats Mitte Juli zu berichten, auf der die Anwesenden ohne Publikum und Abstimmungszwang frei über die unterschiedlichen Ansichten und Vorhaben diskutieren konnten. Dort habe man von Seiten der FW erneut auf die Wichtigkeit des Kommunalunternehmens aufmerksam gemacht und zumindest wohlwollendes Kopfnicken erhalten – ein Ansatzpunkt.

 

Die Inhalte der Sitzungen könne bei Interesse jedoch jeder selbst auf der Homepage nachlesen – dort wird regelmäßig ein Protokoll der öffentlichen Sitzungen von Christina Weig veröffentlicht (LINK). Auch lenkte Irmgard Friedberger die Aufmerksamkeit auf die Podcasts zu den Marktgemeinderatssitzungen, die Andrea Saxinger seit kurzem auf Facebook veröffentlicht.

 

Nach einer Diskussion über die zukünftigen Pläne beendete die Vorsitzende den offiziellen Teil.